Prof. Dr. Michael Piazolo
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29.04.2010 Pressemitteilung 04-10


Ausbau des Mittleren Ring – Freie Wähler München stellen Studie vor

MdL Piazolo: „Der Ausbau des Ring muss konsequent abgeschlossen werden!“

München, 29. April 2010: Die letzte offizielle Ausbaustufe des Mittleren Ring in München findet derzeit im Bereich des Luise-Kieselbach-Platz statt. Doch bereits jetzt zeigt sich, dass damit nicht der Schlusspunkt an notwendigen Verkehrsoptimierungen erreicht wird. Doch wie es weitergehen soll, dazu haben weder die Landeshauptstadt München noch die Parteien in München bis heute Konkretes zu bieten.

Die Freien Wähler München haben daher zusammen mit den Planungsexperten des Ingenieurbüro Vieregg- Rössler eine „Konzeptstudie zur zukünftigen Verkehrsplanung des Mittleren Ring“ erarbeitet. Kernelemente sind Ausbaumaßnahmen in drei Bauabschnitten in den Bereichen: Innsbrucker Ring/Ortskern Ramersdorf, Chiemgaustraße/Tegernseer Landstraße sowie im Abschnitt der Landshuter Allee nördlich des Platz der Freiheit. Da damit zu rechen ist, dass dieser Ausbau großteils durch die Landeshauptstadt München zu finanzieren wäre, wurden bei den vorgeschlagenen Maßnahmen neben verkehrlichen Aspekten vor allem auch Kostenaspekte berücksichtigt. So wird weitgehend auf die sogenannte „Trogbauweise“ zurückgegriffen, um umfangreiche und teure Tunnelbauten zu vermeiden. Lediglich im Bereich der Chiemgaustraße ist ein bergmännisch zu bauender Tunnel geplant. Nach einer ersten groben Einschätzung belaufen sich die Kosten für das gesamte Maßnahmenpaket auf etwas über 370 Millionen Euro, was der Größenordnung etwa der Kosten für den Richard-Strauß-Tunnel oder die Untertunnelung des Luise-Kieselbach-Platz entspricht. Die Bauzeit dürfte für jeden der drei Abschnitte bei etwa vier Jahren liegen.

Prof. Dr. Michael Piazolo, Vorsitzender und Landtagsabgeordneter der Freien Wähler München: „Neben dem Ziel, den Mittleren Ring durchgehend kreuzungsfrei zu gestalten, steht natürlich eine weitere Entlastung der Anwohner von Verkehr und Lärm als wesentliche Motivation bei all unseren Vorschlägen im Mittelpunkt.“ Diese heute erstmals der Öffentlichkeit präsentierte „Zukunftsstudie Mittlerer Ring“ könne, so Piazolo, sicherlich nicht das gesamte Spektrum möglicher Lösungen aufzeigen. Vielmehr sollen die Vorschläge der Freien Wähler als Beispiele für eine möglichst breit angelegte öffentliche Diskussion dienen.

Piazolo: „Dass es hinsichtlich der Verkehrsplanung am Mittleren Ring in München deutlich weitergehen muss, dürfte außer Frage stehen. Daher wollen wir Freie Wähler mit der Landeshauptstadt München, aber auch mit den anderen politischen Akteuren und vor allem den direkt betroffenen Menschen in einen intensiven Dialog treten. Als nächstes will ich mit unserer Konzeptstudie an die Bezirksausschüsse herantreten, um Rückmeldung und idealerweise einen kreativen Ideenaustausch mit den Verantwortlichen vor Ort zu bekommen.“


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