Prof. Dr. Michael Piazolo
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München - Stadt und Metropolregion

München - der Wahlkreis und seit vielen Jahren berufliche wie politische heimat von MdL Prof. Dr. Michael Piazolo - ist eine der größten Metropolen Deutschlands. Eine hohe Attraktivität als Wirtschaftsstandort und Lebensraum mit hohem Kultur- und Freizeitwert sorgt für kontinuierliches Wachstum. Das öffnet nicht nur ein breites politisches Handlungsfeld sondern schafft vielfältige Herausforderungen an die Politik.

Inhalte

Bürgerinitiative "Kreuzungsfreier Ring e.V."

WARUM eine BÜRGERINITIATIVE Kreuzungsfreier Mittlerer Ring München?

Foto: MdL Piazolo mit Schildern "Ja zum Tunnel Chiemgaustraße"Verkehrslärm! Stau! Hohe Schmutz- und Staubbelastung! – Das alles gehört besonders am Mittleren Ring leider immer noch zum Alltag in München.

Trotz dreier Milliarden Euro teurer Tunnelabschnitte zerschneidet diese vierspurige Stadtautobahn weiterhin gewachsene Ortsstrukturen.

Der weiterhin zunehmende Verkehr wird eher schlecht als recht kanalisiert.

Konkrete Pläne zu einem weiteren Ausbau dieser zentralen Münchner Verkehrsader liegen jedoch bis heute von keiner verantwortlichen Stelle in Stadt oder Freistaat vor!

Grafik: Übersicht-Skizze der Ausbau-Pläne nach Vieregg&Rössler

[Grafik: Vieregg&Rössler, für größere Ansicht anklicken]

Vor allem die Probleme und Beschwerden der Anwohner an drei der am meisten belasteten Teilabschnitte des Mittleren Ringes bleiben bis heute ungehört:

Das muss sich ändern!

Foto: Erster Info- und Diskussionsabend mit MdL PIazolo in Giesing (12.07.)Engagierte, um das gesundheitliche Wohl und die Lebensqualität besorgte Münchnerinnen und Münchner haben sich daher zur Bürgerinitiative Kreuzungsfreier-Ring zusammengeschlossen, um den Anliegern und Betroffenen, um Ihnen, den Münchner Bürgerinnen und Bürgern endlich Gehör zu verschaffen!

WAS will die BÜRGERINITIATIVE erreichen?

Foto: Zweiter Info- und Diskussionsabend mit MdL Piazolo in Ramersdorf (20.07.)Die Benachteiligung ganzer Stadtquartiere bei Gesundheit und Lebensqualität muss endlich aufgehoben werden.

Die bisherigen Baumaßnahmen am Mittleren Ring müssen sinnvoll abgeschlossen werden.

Die überparteiliche Bürgerinitiative Kreuzungsfreier Mittlere Ring versteht sich daher als Bürgerplattform, um auf kommunaler wie landespolitischer Ebene Anwohnerschutz und eine sinnvolle Verkehrsoptimierung am Mittleren Ring durchzusetzen.

Die ZIELE im DETAIL:

Veranstaltungen und Presseinformationen

10.04. Pressemitteilung zur Zukunftsstudie Ausbau des Mittleren Ring in München

12.07. Pressemitteilung mit Veranstaltungsinformation [Download als PDF]

21.07. Pressemitteilung zu den ersten beiden öffentlichen Diskussionsabenden [Download als PDF]

>>> Weiter zur Bürgerinitiative Kreuzungsfreier-Ring e.V. ...


Die Europäischen Metropolregion München (EMM) - ein breites Handlungsfeld für die Politik

Beschreibung

Gemäß Definition (Quelle: u.a. Wikipedia, siehe dort z. B. auch für weiterführende Informationen) ist eine Metropolregion "eine stark verdichtete Großstadtregion von hoher internationaler Bedeutung. Im Gegensatz zu einer Agglomeration, die aus einer Kernstadt und ihrem suburbanen, dicht bebauten Vorortbereich (Speckgürtel) besteht, ist der Begriff der Metropolregion weiter gefasst und schließt auch große ländliche Gebiete ein, die mit den Oberzentren der Region durch wirtschaftliche Verflechtungen und/oder Pendlerströme in enger Verbindung stehen".

Metropolregionen werden als Motoren der sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes betrachtet. Europäische Metropolregionen (EM) besitzen zudem auf Europa bezogen Schlüsselrollen für diese Entwicklung. Sie werden seit 1995 auf Bundesebene definiert, ausgewiesen und gefördert. Derzeit sind in Deutschland 11 derartige EM ausgewiesen; in Bayern sind dies Nürnberg und München:

 

Metropolregionen in Bayern im Vergleich

Einwohner 1997 (Mio.)

Einwohner 2006 (Mio.)

Einwohner 2025 (BBR-Progn., Mio.)

München

4,90

5,20

5,58

Nürnberg

3,48

3,51

3,43


Metropolregionen in Bayern im Vergleich

Veränderung (1997-2006) (%)

Veränderung (2006-2025) (%)

Größte Städte

EMR seit

München

+6,3

+7,3

M, A, IN

1995

Nürnberg

+0,9

-2,4

N, WÜ, FÜ, ER, BT, BA, HO

2005

Quelle: Auszug aus Wikipedia "Metropolregion"

Am Beispiel der Europäischen Metropolregion München (EMM) soll dies für Bayern herausgestellt werden. Wesentliche Kernelemente der EMM sind ein Lenkungskreis, eine jährliche Metropolkonferenz und Arbeitsgruppen für projektbezogene Arbeit:

Beurteilung (Pro / Contra)

Pro (i. S. v. Vorteile):

Dabei speziell für den ländlichen Raum in der Metropolregion von Bedeutung:

Contra (i. S. v. Nachteile):

Position und Forderungen

Nicht zuletzt aufgrund einer sehr hohen und kontinuierlich zunehmenden Bevölkerungsdichte zeichnet sich die EMM aus. Betrachtet man in diesem Zusammenhang nur einmal die letzten Wahlergebnisse (vgl. ANLAGE Wahlergebnisse), dann zeigt sich allein daran eine herausgehobene Bedeutung von Metropolregionen für die Politik der FW. Hinzu kommt, dass Metropolregionen einen engen Zusammenschluss von verschiedenen Akteuren aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Forschung bedeuten; etwa in der EMM: Landkreise und Städte, Industrie- und Handelskammern, Unternehmen (Audi, DB, Flughafen München, MAN-Roland, Kathrein-Werke), Mitglieder der Initiative Wirtschaftraum Südbayern, Regierungsbezirke, Planungsverbände, DGB, ADAC, Hochschulen und Forschung.

Metropolregionen haben daher eine zentrale Bedeutung für die Gesamt- Leistungsfähigekeit des Freistaats Bayern. Eng sind hier ländliche und städtische Räume verbunden. Daraus ergeben sich für die FW zentrale Aufgaben und Forderungen:

  1. Aufgrund derzeitiger politischer Strukturen, in denen Großstädte wie Nürnberg oder München SPD regiert sind, der sie umgebende Metropolraum aber weitgehend von FW oder CSU regiert wird, ist die oft proklamierte Vernetzung der Metropolregion häufig nur schwach oder gar nicht gegeben → die FW wollen hier verstärkt als integrierendes und verbindendes Element wirken.
  2. Natürlich gegebene Synergien sind im Bereich der allgemeinen Infrastruktur, der Verkehrsinfrastruktur, in der Bildung und Ausbildung, aber auch in der Arbeitsmarktpolitik besser und v.a. unabhängig von Partei-Ideologien zu nutzen.
  3. Metropolregionen sind gleich zu den übrigen eher ländlich geprägten Räumen zu gewichten: in beiden Bereichen gibt es jeweils typische Defizite und Herausforderungen, die gleichwertig betrachtet werden müssen.

Quellen und weiterführende Informationen:

 

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